Die GMSA entwickelt ihre Produktionsstrukturen gezielt weiter, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und Synergien innerhalb der Gruppe besser zu nutzen. In diesem Zusammenhang wird die Steiner Mühle AG in Zollbrück (BE) im ersten Halbjahr 2027 geschlossen. Dieser Schritt ist Teil einer klaren Ausrichtung auf eine stabile und zukunftsfähige Organisation.
Starke Standorte und bewährte Qualität
Das breite Sortiment der Steiner Mühle AG bleibt bestehen und wird innerhalb der GMSA in gewohnt hoher Qualität weiter produziert. Die Bio-Mehle werden künftig auf der Mühle für Spezialmehle in Granges-près-Marnand (VD) produziert, während die übrigen Spezialitäten wie Griess, Flocken und Müslis am Standort Müllheim-Wigoltingen (TG) hergestellt werden. Letzterer wurde im 2025 in die Gruppe integriert. Beide Standorte verfügen über die notwendigen Kapazitäten und das Know-how, um die Produktion nahtlos weiterzuführen. Rezepturen, Prozesse, Labels sowie Qualitätsstandards bleiben unverändert.
Die Bündelung der Produktion ermöglicht es, die Zusammenarbeit zwischen den Standorten zu stärken, Abläufe zu vereinfachen und die vorhandenen
Produktionskapazitäten gezielter auszulasten. Auch die Logistik wird entsprechend angepasst, sodass Prozesse effizient und zuverlässig bleiben. Für unsere Kundschaft ändert sich dabei nichts: Sie kann weiterhin auf unseren gewohnten Service zählen und ist jederzeit zuverlässig mit Produkten in gleichbleibender Qualität versorgt.
Ein bewusster Schritt in einem anspruchsvollen Umfeld
Die Entscheidung zur Schliessung des Standorts Zollbrück steht im Zusammenhang mit einem weiterhin stark unter Druck stehenden Mühlenmarkt sowie mit regulatorischen und strukturellen Anforderungen, die erhebliche Investitionen für den Standort Zollbrück erfordert hätten. Die Bündelung der Produktion auf bestehende Standorte ermöglicht es, vorhandene Kapazitäten gezielt zu nutzen und die Gruppe nachhaltig zu stärken.
Von der Schliessung sind 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Die Begleitung der betroffenen Personen hat für die Geschäftsleitung oberste Priorität und die GMSA ist darum bemüht, für jede Person eine passende individuelle und nachhaltige Lösung zu finden.
Die getroffenen Massnahmen führen im laufenden Geschäftsjahr zu einer einmaligen finanziellen Belastung, ohne jedoch den Cashflow des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen. Vielmehr schafft die angestrebte Restrukturierung die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Gruppe, sowohl auf struktureller als auch auf finanzieller Ebene.
Die GMSA dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Unterstützung in diesem Prozess.