Im 1. Halbjahr 2026 setzte die GMSA ihren Wachstumskurs fort und nahm gleichzeitig wichtige strategische Weichenstellungen vor. Der konsolidierte Nettoumsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 10.2% auf TCHF 78’373. Gleichzeitig führte die geplante Schliessung des Standorts Zollbrück (BE) zu einer ausserordentlichen Rückstellung von TCHF 3’050. Diese einmalige ausserordentliche Belastung wirkte sich entsprechend auf das Halbjahresergebnis aus, das vorübergehend negativ ausfiel.
Alle Details zu unseren Ergebnissen und Projekten finden Sie im Zwischenbericht 2026.
Ein Übergangsjahr mit Blick nach vorne
Die vollständige Integration der Schweizerischen Schälmühle E. Zwicky AG trägt wesentlich zum Umsatzwachstum bei. Gleichzeitig bleibt die Lage in der Schweizer Mühlenbranche angespannt. Insbesondere die Importe von Brot und Halbfertigprodukten belasten die gesamte Wertschöpfungskette.
Trotz des deutlichen Umsatzwachstums wird das Halbjahresergebnis durch ausserordentliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der bevorstehenden Schliessung des Standorts Zollbrück belastet. Der EBIT beläuft sich auf TCHF -1’424, der Nettoverlust auf TCHF 962. Demgegenüber entwickelt sich der Cashflow aus der operativen Tätigkeit weiterhin positiv und steigt von TCHF 5’192 auf TCHF 8’373 gegenüber 2025.
2026 ist für die GMSA ein Jahr des Übergangs und der Investitionen. Mit dem Projekt «Horizon» treiben wir die Integration der Schweizerischen Schälmühle E. Zwicky AG weiter voran. Mit «Connect» bereiten wir die Einführung unseres neuen ERP-Systems vor. Gleichzeitig erweitert die Moulin du Valais in Riddes (VS) ihr Sortiment um vier neue Steinmühlemehle.
Diese strategischen Projekte schaffen wichtige Grundlagen, um unsere Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.