Am 5. und 6. Juni 2026 öffnete die Moulin du Valais SA in Riddes (VS) ihre Türen für Schulen und die breite Öffentlichkeit. Während am Freitag rund 230 Schülerinnen und Schüler aus Riddes und Isérables die Mühle entdecken durften, stand der Samstag ganz im Zeichen des offiziellen Tags der «Offenen Tür». Die GMSA organisierte den Anlass gemeinsam mit der Vereinigung Walliser Roggenbrot AOP.
Ein Tag voller Staunen für die Schulklassen
Am Freitag besuchten elf Schulklassen aus Riddes und Isérables die Mühle. Die Kinder der Klassen 3H bis 8H erhielten einen spannenden Einblick in die grösste Steinmühle der Schweiz und staunten über die riesigen Granitmahlsteine sowie die beeindruckende Technik der Anlage.
Besonders beliebt waren die verschiedenen Ateliers. Die Kinder formten kleine Walliser Roggenbrote AOP, stellten aus Rahm ihre eigene Butter her und pressten Roggenflocken für ihr Frühstück. Auch beim Zeichnungswettbewerb «Zeichne mir eine Mühle!» entstanden viele kreative Kunstwerke. Die Freude, Neugier und Begeisterung der Kinder waren während des ganzen Tages spürbar.
Rund 400 Besucher am Tag der «Offenen Tür»
Am Samstag öffnete die Moulin du Valais SA ihre Türen für die Bevölkerung. Rund 400 interessierte Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die moderne Steinmühle in Riddes zu entdecken.
Die Führungen waren den ganzen Tag über sehr gut besucht. Die Besucher erhielten spannende Informationen über den Anbau und die Verarbeitung von Walliser Roggen, das traditionelle Mahlen auf Granitsteinen sowie die Herstellung verschiedener Spezialmehle aus alten Getreidesorten wie UrDinkel oder Emmer.
Bei sonnigem Wetter und gemütlicher Atmosphäre genossen die Besucher Raclette, Fladenbrote, Waffeln oder ein Glas Walliser Wein und konnten zudem einen 5-Kg-Sack Steinmühlemehl erwerben. Für Kinder standen erneut verschiedene Animationen bereit, darunter unter anderem die Flockenpresse, ein Memory-Spiel sowie der Zeichenwettbewerb.
Tradition, Regionalität und Handwerk im Mittelpunkt
Mit der Moulin du Valais SA unterstreicht die GMSA ihr Engagement für regionale Rohstoffe, nachhaltige Landwirtschaft und traditionelles Müllerhandwerk und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung regionaler Getreide.
Alain Raymond, CEO der GMSA, zeigte sich erfreut über das grosse Interesse der Bevölkerung: «Es war schön zu sehen, wie Gross und Klein die Welt des Müllerhandwerks entdecken konnten. Ich freute mich sehr über die zahlreichen Begegnungen, die vielen interessierten Fragen und die positive Stimmung während den zwei Tagen.»
Ein besonderer Dank gilt der Vereinigung Walliser Roggenbrot AOP für die wertvolle Zusammenarbeit sowie allen Partnern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Gelingen dieser beiden Tage beigetragen haben.